Altkanzler Dr. Gerhard Schröder (SPD) greift die Rußlandpolitik der Kanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) an. Dabei verweist er explizit auf ihre Herkunft in der DDR und fügt hinzu: "Ich als freier Mensch bin davon überzeugt, dass dies nicht klug ist."
Es ist verständlich, daß er sich um die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland sorgt. Immerhin wird er von dem russischen Gasunternehmen Gazprom bezahlt - dem Unternehmen, das zufällig von dem Vertrag über eine Ostseepipepline profitiert, den Schröder kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Kanzler mit Rußland geschlossen hat - keine 3 Monate, bevor er als Manager in die Dienste von Gazprom eintrat.
Aber auch wenn Herrn Schröder seine eigenen Interessen natürlich überaus wichtig sind, rechtfertigt dies - unabhängig davon, daß er aufgrund seiner "Verdienste" für Rußland um sein Managersalär sicherlich nicht fürchten muß - nicht eine solche Verbalattacke. Sein Angriff auf Merkel ist nicht nur fehlplatziert. Er ist unerhört.
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20. November 2007
7. Juni 2007
Viel erreicht
Die G 8 hat sich angeblich darauf verständigt, eine Halbierung des Ausstosses von Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 in Betracht zu ziehen.
Das nenne ich mal "viel erreicht"!
-> bis 2050? Wieso nicht gleich bis 2100. Dann muß sich keine Regierung vor 2090 Gedanken machen!
-> Halbierung? Wenn schon Zeit ist bis 2050, wieso dann gleich Halbierung. Hätte in Anbetracht der Zeit nicht eine Reduzierung um ein Viertel, vielleicht sogar nur ein Zehntel genügt? Nicht gleich so ambitioniert!
-> in Betracht ziehen? Hat man sich da nicht schon viel zu sehr festgelegt?
Die Straftaten in und um Rostock verdienen keinen Respekt. Aber in einem haben die Kritiker der G-8 Recht: einen Konsens wie den oben beschriebenen hätte man auch im "Mailverkehr" zustande kriegen können. Dafür muß man sich nicht die Hände schütteln und Millionen an Steuergeldern ausgeben. Das sind nicht mal die Flüge der Regierungschefs wert.
Das nenne ich mal "viel erreicht"!
-> bis 2050? Wieso nicht gleich bis 2100. Dann muß sich keine Regierung vor 2090 Gedanken machen!
-> Halbierung? Wenn schon Zeit ist bis 2050, wieso dann gleich Halbierung. Hätte in Anbetracht der Zeit nicht eine Reduzierung um ein Viertel, vielleicht sogar nur ein Zehntel genügt? Nicht gleich so ambitioniert!
-> in Betracht ziehen? Hat man sich da nicht schon viel zu sehr festgelegt?
Die Straftaten in und um Rostock verdienen keinen Respekt. Aber in einem haben die Kritiker der G-8 Recht: einen Konsens wie den oben beschriebenen hätte man auch im "Mailverkehr" zustande kriegen können. Dafür muß man sich nicht die Hände schütteln und Millionen an Steuergeldern ausgeben. Das sind nicht mal die Flüge der Regierungschefs wert.
2. Juni 2007
Ungewöhnlicher Weg
Nach heftigem Protest im Vorfeld wurde gestern Abend im niederländischen Fernsehen "Die große Organspendeshow" gezeigt. Eine todkranke Kandidation sollte in Herzblattmanier unter 3 Kranken denjenigen auswählen, der ihre Niere erhalten soll. Letztlich war alles gefaked, wie der Moderator am Ende der Sendung bekannt gab. Ein legimites Mittel?
Die Idee ist hervorragend! Die heutige Medizin ermöglicht exzellente Resultate bei der Transplantation von Herz, Niere, Leber, Hornhaut, Lunge, Teilen der Haut, etc. Dabei gibt es keine Altersbegrenzung. Und entgegen der Angst vieler wird eine Transplantation nur dann in Erwägung gezogen, wenn der Patient wirklich tot (hirntot) ist und ihm keine weiteren Wiederbelebungsmaßnahmen mehr helfen können. Primäres Ziel ist die Rettung von Leben, nicht die Organspende. (Man weiß ja auch gar nicht, ob ein transplantiertes Organ vom Körper des Empfängers wirklich "akzeptiert" wird.) Außerdem ist der Notarzt nicht in die Entscheidung eingebunden, ob überhaupt Organe des Verstorbenen zur Transplantation geeignet sind.
Laut einer Umfrage können sich 80% der Deutschen vorstellen, daß ihnen bei Bedarf ein fremdes Organ eingesetzt wird. Aber nur 12% besitzen einen Organspendeausweis. In Deutschland stehen ca. 12.000 Patienten auf der Warteliste, und jeden Tag sterben 3 von ihnen. Auf der anderen Seite rettet ein Spender durchschnittlich 3 Patienten das Leben. Das Leben anderer zu retten war niemals einfacher! Und ob unsere Organe verbrannt oder von Maden aufgefressen werden ...
Wenn eine Sendung à la "Die große Organspendeshow" auf die große Diskrepanz zwischen Bedarf nach Organen und Spendebereitschaft aufmerksam macht - ja, dann ist das legitim, solange keinem geschadet wird. Hier wußten alle Beteiligten (die "Empfängerkandidaten" brauchen tatsächlich eine neue Niere) zuvor, daß es sich nur um ein Fake handelt.
PS: Im übrigen kann man auch einzelne Organe von der Spende ausschließen - etwa wenn ich mir partout nicht vorstellen kann, daß ein anderer "mein Herz" trägt.
Die Idee ist hervorragend! Die heutige Medizin ermöglicht exzellente Resultate bei der Transplantation von Herz, Niere, Leber, Hornhaut, Lunge, Teilen der Haut, etc. Dabei gibt es keine Altersbegrenzung. Und entgegen der Angst vieler wird eine Transplantation nur dann in Erwägung gezogen, wenn der Patient wirklich tot (hirntot) ist und ihm keine weiteren Wiederbelebungsmaßnahmen mehr helfen können. Primäres Ziel ist die Rettung von Leben, nicht die Organspende. (Man weiß ja auch gar nicht, ob ein transplantiertes Organ vom Körper des Empfängers wirklich "akzeptiert" wird.) Außerdem ist der Notarzt nicht in die Entscheidung eingebunden, ob überhaupt Organe des Verstorbenen zur Transplantation geeignet sind.
Laut einer Umfrage können sich 80% der Deutschen vorstellen, daß ihnen bei Bedarf ein fremdes Organ eingesetzt wird. Aber nur 12% besitzen einen Organspendeausweis. In Deutschland stehen ca. 12.000 Patienten auf der Warteliste, und jeden Tag sterben 3 von ihnen. Auf der anderen Seite rettet ein Spender durchschnittlich 3 Patienten das Leben. Das Leben anderer zu retten war niemals einfacher! Und ob unsere Organe verbrannt oder von Maden aufgefressen werden ...
Wenn eine Sendung à la "Die große Organspendeshow" auf die große Diskrepanz zwischen Bedarf nach Organen und Spendebereitschaft aufmerksam macht - ja, dann ist das legitim, solange keinem geschadet wird. Hier wußten alle Beteiligten (die "Empfängerkandidaten" brauchen tatsächlich eine neue Niere) zuvor, daß es sich nur um ein Fake handelt.
PS: Im übrigen kann man auch einzelne Organe von der Spende ausschließen - etwa wenn ich mir partout nicht vorstellen kann, daß ein anderer "mein Herz" trägt.
27. Mai 2007
Offroader
In der Schweiz wird der Ruf immer lauter, sogenannte "Offroader" zu verbieten. Inzwischen läuft schon eine Unterschriftenaktion für eine Volksentscheidung. Hintergrund ist der wesentlich höhere Spritverbrauch, der auf bis zu knapp 70 Liter pro 100 km kommt. Für die Verbotsforderung herangezogen werden auch Argumente wie die Verkehrssicherheit, weil etwa Kinder schlechter zu sehen sind.
Gegen letzteres Argument - die Richtigkeit mal unterstellt - spricht, daß danach sämtliche Lkws und Lieferwagen auch verboten werden müßte. Was den hohen Spritverbrauch anbelangt, wird es langsam (auch in Deutschland!) Zeit, daß die Kfz-Steuern nicht mehr nach Hubraum, sondern nach Verbrauch erhoben werden. Natürlich schreckt das Personen, die bereit sind, für bis zu 70 Liter pro 100 km Sprit zu zahlen, nicht wirklich ab. Gefahren werden die Geländewagen nicht primär von Förstern und Landwirten, sondern von "normalen" Leuten, die ihre Fahrzeuge alleine auf asphaltierten Straßen nutzen.
Denkbar wäre im übrigen auch einfach ein gesetzlich festgelegter Maximalverbrauch. Damit wäre allen - und vor allem der Umwelt - am meisten geholfen.
Gegen letzteres Argument - die Richtigkeit mal unterstellt - spricht, daß danach sämtliche Lkws und Lieferwagen auch verboten werden müßte. Was den hohen Spritverbrauch anbelangt, wird es langsam (auch in Deutschland!) Zeit, daß die Kfz-Steuern nicht mehr nach Hubraum, sondern nach Verbrauch erhoben werden. Natürlich schreckt das Personen, die bereit sind, für bis zu 70 Liter pro 100 km Sprit zu zahlen, nicht wirklich ab. Gefahren werden die Geländewagen nicht primär von Förstern und Landwirten, sondern von "normalen" Leuten, die ihre Fahrzeuge alleine auf asphaltierten Straßen nutzen.
Denkbar wäre im übrigen auch einfach ein gesetzlich festgelegter Maximalverbrauch. Damit wäre allen - und vor allem der Umwelt - am meisten geholfen.
24. Mai 2007
Lohnender Betrug
oder: Der falsche Champion
AC Mailand gewinnt das Champions League Finale in Athen. Nach dem Spiel, in dem der Gegner FC Liverpool sich auf das Stören verstand und nach dem Rückstand jegliche Kreativität vermissen ließ, sehen verschiedene Medien Milan als den richtigen Gewinner.
Doch halt, rufen wir uns in die Erinnerung zurück: der AC Mailand hat bewiesenermaßen bei italienischen Ligaspielen in der Saison 2005/ 2006 betrogen und Siege "gekauft". So gelangte der Verein auf einen Champions League Platz. Das bedeutet: Milan hatte in der Champions League 2006/ 2007 nichts zu suchen!
Nachdem der italienische Fußballverband zu schwach war, die manipulierenden Mannschaften aus den internationalen Wettbewerben zu "streichen", hat es die UEFA versäumt, ihrerseits deren Teilnahme zu verbieten. Quintessenz: im Fußball lohnt es sich wohl doch zu manipulieren.
AC Mailand gewinnt das Champions League Finale in Athen. Nach dem Spiel, in dem der Gegner FC Liverpool sich auf das Stören verstand und nach dem Rückstand jegliche Kreativität vermissen ließ, sehen verschiedene Medien Milan als den richtigen Gewinner.
Doch halt, rufen wir uns in die Erinnerung zurück: der AC Mailand hat bewiesenermaßen bei italienischen Ligaspielen in der Saison 2005/ 2006 betrogen und Siege "gekauft". So gelangte der Verein auf einen Champions League Platz. Das bedeutet: Milan hatte in der Champions League 2006/ 2007 nichts zu suchen!
Nachdem der italienische Fußballverband zu schwach war, die manipulierenden Mannschaften aus den internationalen Wettbewerben zu "streichen", hat es die UEFA versäumt, ihrerseits deren Teilnahme zu verbieten. Quintessenz: im Fußball lohnt es sich wohl doch zu manipulieren.
21. Mai 2007
Paintball gegen Hooligans
Die Athener Polizei hat angekündigt, beim Champions League Finale am kommenden Mittwoch Randalierer mit Farbkugeln zu markieren. Das sei einerseits schmerzhaft, zum anderen wäre eine Identifizierung leichter, da Hooligans bekanntermaßen gerne in der Menge untertauchen.
Hooligans sind eine Pest. Sie zerstören fremdes Eigentum und verletzen andere - oftmals Unbeteiligte oder Polizisten. Ihr Verhalten treibt dem Großteil ihres Heimatlandes die Schamesröte ins Gesicht. Und kaum jemand hat etwas dagegen, wenn sie weggesperrt werden.
Ob allerdings der Einsatz von Paintballs geeignet ist, darf bezweifelt werden. Der Effekt einer leichteren Identifizierung wird sicherlich erreicht. Und der Aufprall einer Paintballkugel verursacht tatsächlich Schmerzen - je nach Trefferstelle mehr oder weniger. Jedoch sind die Risiken nicht zu verachten: einerseits Unschuldige zu treffen, andererseits gegebenenfalls jemanden zu töten. Denn die Farbkugeln, die mit Luftdruck abgeschossen werden und am Ziel aufplatzen, sind klein genug, um durch eine Aughöhle das Gehirn zu treffen. Ein Einsatz ist also mehr als gewagt!
Hooligans sind eine Pest. Sie zerstören fremdes Eigentum und verletzen andere - oftmals Unbeteiligte oder Polizisten. Ihr Verhalten treibt dem Großteil ihres Heimatlandes die Schamesröte ins Gesicht. Und kaum jemand hat etwas dagegen, wenn sie weggesperrt werden.
Ob allerdings der Einsatz von Paintballs geeignet ist, darf bezweifelt werden. Der Effekt einer leichteren Identifizierung wird sicherlich erreicht. Und der Aufprall einer Paintballkugel verursacht tatsächlich Schmerzen - je nach Trefferstelle mehr oder weniger. Jedoch sind die Risiken nicht zu verachten: einerseits Unschuldige zu treffen, andererseits gegebenenfalls jemanden zu töten. Denn die Farbkugeln, die mit Luftdruck abgeschossen werden und am Ziel aufplatzen, sind klein genug, um durch eine Aughöhle das Gehirn zu treffen. Ein Einsatz ist also mehr als gewagt!
Trittin im Recht
Ex- Bundesminister Jürgen Trittin hat mal recht. Er hat sich in Afghanistan ein Bild von der derzeitigen Situation gemacht, und jetzt erklärt, warum die Bundeswehr- und andere Soldaten zur Sicherung des Friedens in Nord-Afghanistan nicht von heute auf morgen abgezogen werden sollten: denn dann würden auch die Hilfsorganisationen die Flucht ergreifen, und das Land den Taliban überlassen, die aus dem kriegsgebeutelten Land sehr schnell wieder eine "Gottesdiktatur" machen. Die Frauen etwa hätten wieder keine Schulbildung, keine Rechte. Das Volk wäre wieder der Willkür der Machthaber ausgesetzt. Das zu verhindern und dem Land beim Aufbau zu helfen ist ein heeres Ziel, für das sich der Bundeswehreinsatz lohnt.
18. April 2007
EM 2012
Glückwunsch nach Polen und in die Ukraine für die Auswahl der UEFA, daß dort 2012 die Fußball-Europameisterschaft stattfinden wird. Ein großartiges Zeichen, endlich auch wieder osteuropäische Länder in die Austragung einzubeziehen.
7. April 2007
Briefmonopol
Die SPD-Fraktion bereitet einen Gesetzentwurf zur Verlängerung des Briefmonopols vor. Hintergrund ist, daß der deutsche "Brief"-Markt (für Briefe unter 50 Gramm) zum 01.01.2008 geöffnet werden soll, während andere europäische Länder ihre Briefmonopolisten um mindestens ein weiteres Jahr vor ausländischen Wettbewerbern schützen wollen. Gleichzeitig drängen dieselben Wettbewerber auf den deutschen Markt, was für die Deutsche Post AG einen gravierenden Wettbewerbsnachteil bedeuten wird. Denn die Konkurrenz kann ein Jahr früher expandieren und sich etablieren, während der Post diese Möglichkeit verwehrt ist.
Insofern ist der Gedanke sehr gut nachvollziehbar, die Dt. Post ebenfalls ein weiteres Jahr vor ausländischer Konkurrenz zu schützen (Thema Chancengleichheit). Dagegen spricht allerdings, daß es neben der Dt. Post auch andere deutsche Wettbewerber gibt, die dann ebenfalls ein weiteres Jahr auf den Zugang zum Markt der "leichten" Briefe warten müssen. Denn europäisches Wettbewerbsrecht verbietet es dem deutschen Gesetzgeber, einen Unterschied zwischen deutschen und anderen europäischen Unternehmen zu machen. Besagte deutsche Wettbewerber stehen auch bereits in den Startlöchern, sprich arbeiten seit Monaten auf den 01.01.2008 hin und haben schon eine Menge Geld investiert.
Aus letzteren Gründen sollte eine Verlängerung des Briefmonopols der Post schnell wieder vergessen werden.
Insofern ist der Gedanke sehr gut nachvollziehbar, die Dt. Post ebenfalls ein weiteres Jahr vor ausländischer Konkurrenz zu schützen (Thema Chancengleichheit). Dagegen spricht allerdings, daß es neben der Dt. Post auch andere deutsche Wettbewerber gibt, die dann ebenfalls ein weiteres Jahr auf den Zugang zum Markt der "leichten" Briefe warten müssen. Denn europäisches Wettbewerbsrecht verbietet es dem deutschen Gesetzgeber, einen Unterschied zwischen deutschen und anderen europäischen Unternehmen zu machen. Besagte deutsche Wettbewerber stehen auch bereits in den Startlöchern, sprich arbeiten seit Monaten auf den 01.01.2008 hin und haben schon eine Menge Geld investiert.
Aus letzteren Gründen sollte eine Verlängerung des Briefmonopols der Post schnell wieder vergessen werden.
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25. März 2007
Computer statt Gewalt
Während deutsche Politiker wegen Gefahren von Killerspielen an Verbote denken, geht Mexiko-City einen ganz anderen Weg: Um die Gewalt zu reduzieren, bietet die Stadtverwaltung ihren Einwohnern für die Abgabe von Waffen einen Computer, bei Kalibern unter 9 mm Bargeld (ca. € 200) plus einen Freßkorb an. Wenn das mal nicht eine sinnvolle Maßnahme ist!
24. März 2007
Bärenproblem
Da streiten sich Bayern und Italien, wer Anspruch auf den im Sommer 2006 erlegten Bären "Bruno" hat. Jetzt beschäftigen sich das Bundesumweltministerium, das Bayerische Umweltministerium sowie die Bayerische Staatskanzlei mit dem Thema. Wenn es sonst keine Probleme gibt!
21. März 2007
Rassismus
Heute gibt es im belgischen Sint-Niklaas ein Volksfests gegen Rassismus. Hintergrund sind drei Paare, die sich das Ja-Wort nicht vor einem schwarzen Standesbeamten geben wollten. Heute Abend lassen sich nun rund 500 Paare erneut trauen - als Zeichen gegen Rassismus.
Wie gerne wäre man nun in der Nähe, um selbst teilzunehmen. Es macht wütend, wie hinterwäldlerisch doch noch so viele Menschen sind. Und das Traurige ist, daß Rassismus wohl nie ausgerottet wird. Zu sehr lieben Menschen ihre Vorurteile. Das bedeutet aber nicht, daß der Kampf dagegen aufgegeben werden sollte.
Setzt ein Zeichen, wo immer es geht! Und stellt Euch schützend vor diejenigen, die beschimpft oder beleidigt werden - sei es aufgrund ihrer Hautfarbe, Rasse, Religion, Behinderung oder aus welchen Gründen auch immer!
Wie gerne wäre man nun in der Nähe, um selbst teilzunehmen. Es macht wütend, wie hinterwäldlerisch doch noch so viele Menschen sind. Und das Traurige ist, daß Rassismus wohl nie ausgerottet wird. Zu sehr lieben Menschen ihre Vorurteile. Das bedeutet aber nicht, daß der Kampf dagegen aufgegeben werden sollte.
Setzt ein Zeichen, wo immer es geht! Und stellt Euch schützend vor diejenigen, die beschimpft oder beleidigt werden - sei es aufgrund ihrer Hautfarbe, Rasse, Religion, Behinderung oder aus welchen Gründen auch immer!
20. März 2007
Raketenabwehrsystem
Was spricht eigentlich gegen ein Raketenabwehrsystem?
- Ein allgemeines Wettrüsten?
Eher nicht. Das Abwehrsystem stellt für andere keine neue Bedrohung dar, sondern dient der Veteidigung. Ein Wettrüsten könnte nur darin liegen, daß möglicherweise Staaten versuchen, neuere Techniken zu entwickeln, um das Abwehrsystem zu umgehen. Dies aber würde zeigen, daß ein Abwehrsystem gerade sinnvoll ist; außerdem feilen diese Staaten sowieso an neueren Waffen.
- Die Sicherheitsinteressen Rußlands?
Zwar wird das von russischer Seite behauptet. Doch ginge von dem Abwehrsystem keine Gefahr für andere Staaten, also auch nicht für Rußland aus. Abgesehen davon ist das System laut Ex-General Naumann gar nicht geeignet, russische Raketen abzuwehren.
- Die Kosten?
Angeblich kostet das System ca. € 20 Mrd., wahrlich viel Geld. Verteilt auf alle Natostaaten, würde der Betrag im Vergleich zu anderen Sicherheitskosten, etwa für die Eurofighter, nicht so sehr ins Gewicht fallen.
- Alleingang USA?
Gegen das System könnte sprechen, daß es primär zum Schutz der USA eingesetzt und von diesen alleine kontrolliert werden soll. Nur wenn alle Natostaaten an den Kosten und am Nutzen beteiligt werden, ist das Projekt zustimmungswürdig.
- Ein allgemeines Wettrüsten?
Eher nicht. Das Abwehrsystem stellt für andere keine neue Bedrohung dar, sondern dient der Veteidigung. Ein Wettrüsten könnte nur darin liegen, daß möglicherweise Staaten versuchen, neuere Techniken zu entwickeln, um das Abwehrsystem zu umgehen. Dies aber würde zeigen, daß ein Abwehrsystem gerade sinnvoll ist; außerdem feilen diese Staaten sowieso an neueren Waffen.
- Die Sicherheitsinteressen Rußlands?
Zwar wird das von russischer Seite behauptet. Doch ginge von dem Abwehrsystem keine Gefahr für andere Staaten, also auch nicht für Rußland aus. Abgesehen davon ist das System laut Ex-General Naumann gar nicht geeignet, russische Raketen abzuwehren.
- Die Kosten?
Angeblich kostet das System ca. € 20 Mrd., wahrlich viel Geld. Verteilt auf alle Natostaaten, würde der Betrag im Vergleich zu anderen Sicherheitskosten, etwa für die Eurofighter, nicht so sehr ins Gewicht fallen.
- Alleingang USA?
Gegen das System könnte sprechen, daß es primär zum Schutz der USA eingesetzt und von diesen alleine kontrolliert werden soll. Nur wenn alle Natostaaten an den Kosten und am Nutzen beteiligt werden, ist das Projekt zustimmungswürdig.
16. März 2007
Ostseepipeline
Da hat uns Gerhard Schröder in seinen letzten Tagen als Bundeskanzler wirklich ein Ei ins Nest gelegt, als er mit dem russischen Präsidenten Putin über die Köpfe der Polen hinweg die Ostseepipeline beschloß. Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis sieht anders aus.
Und so wirkt diese Fehlentscheidung von Schröder, der inzwischen mit einem Managerposten beim russischen Energieriesen Gazprom ausgestattet ist, noch heute negativ nach. In einem Interview bei N24 führte heute der polnische Botschafter in Berlin, Dr. Marek Prawda, die derzeitig gespannten deutsch-polnischen Beziehungen insbesondere auch auf die Ostseepipeline zurück.
Aufgrund der Geschichte mit den 3 polnischen Teilungen ist das mehr als verständlich. Schröder hätte das erkennen und mehr Verantwortungsbewußtsein besitzen müssen!
Und so wirkt diese Fehlentscheidung von Schröder, der inzwischen mit einem Managerposten beim russischen Energieriesen Gazprom ausgestattet ist, noch heute negativ nach. In einem Interview bei N24 führte heute der polnische Botschafter in Berlin, Dr. Marek Prawda, die derzeitig gespannten deutsch-polnischen Beziehungen insbesondere auch auf die Ostseepipeline zurück.
Aufgrund der Geschichte mit den 3 polnischen Teilungen ist das mehr als verständlich. Schröder hätte das erkennen und mehr Verantwortungsbewußtsein besitzen müssen!
5. März 2007
Eigentumsschutz in China
Gegen die Widerstände linker Ideologen hat der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao einen stärkeren Eigentumschutz angekündigt. Künftig soll es zu Enteignungen nur noch im öffentlichen Interesse kommen, wofür dann Entschädigungen vorgesehen sind. Eine Stärkung der Eigentumsrechte würde den chinesischen Markt wesentlich attraktiver für ausländische Investoren machen.
Es sind diese vielen kleinen Schritte, die China unaufhaltsam zur Wirtschaftsmacht werden läßt. Die Wetten laufen, wann die USA auf diesem Gebiet als weltweite Nr. 1 abgelöst wird.
Es sind diese vielen kleinen Schritte, die China unaufhaltsam zur Wirtschaftsmacht werden läßt. Die Wetten laufen, wann die USA auf diesem Gebiet als weltweite Nr. 1 abgelöst wird.
Teure SMS
Gesetzgeber: aufgepaßt! In Großbritannien kann das Tippen einer SMS am Steuer ein Bußgeld von bis zu € 1.500 sowie 3 Strafpunkte kosten. Die Briten haben verstanden.
Ein drohendes Bußgeld in Höhe von € 40 und 1 Strafpunkt in Flensburg sind nicht abschreckend genug. Immer wieder sieht man sogar auf der Autobahn bei Tempo 100 Fahrer, die längere Zeit auf ihrem Handy rumtippen.
Bedenkt man allein den drohenden Blechschaden, der durch eine solche längere Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr entstehen kann, geschweige denn die Lebensgefahr für die Verkehrsteilnehmer, sind
€ 1.500 mehr als angemessen. Das gleiche gilt für 3 Strafpunkte - die Sitation "Handy am Steuer" ist vergleichbar mit einem Rotlichtverstoß.
Ein drohendes Bußgeld in Höhe von € 40 und 1 Strafpunkt in Flensburg sind nicht abschreckend genug. Immer wieder sieht man sogar auf der Autobahn bei Tempo 100 Fahrer, die längere Zeit auf ihrem Handy rumtippen.
Bedenkt man allein den drohenden Blechschaden, der durch eine solche längere Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr entstehen kann, geschweige denn die Lebensgefahr für die Verkehrsteilnehmer, sind
€ 1.500 mehr als angemessen. Das gleiche gilt für 3 Strafpunkte - die Sitation "Handy am Steuer" ist vergleichbar mit einem Rotlichtverstoß.
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